"Unser Leben wird sich verändern indem wir es leben."

 

Farah, Ali und Mahmud - das sind drei junge Schüler im Süden vom Libanon, die ihre eigene Zukunft bauen. Die Johanniter und die Partnerorganisation Naba'a ermöglichen ihnen am CIS Institute in Tyros eine Ausbildung für Flüchtlinge. Wie jeder Jugendliche träumen auch sie von der weiten Welt - doch die Ausbildung ermöglicht ihnen auch eine Perspektive daheim.

 

FARAH

Farah lebt mir ihren fünf Geschwistern und ihren Eltern im El Rashidieh Camp, im Süden des Libanon. Sie ist 14 Jahre alt und absolviert derzeit eine Ausbildung zur Fotografin. Sie liebt die Fotografie. Weil es Probleme in ihrer Familie gibt, lebt Farah sehr isoliert. "Ich habe keine Freunde, weil ich nicht oft rausgehe" sagt sie. In ihrer Freizeit sitzt sie am liebsten an ruhigen Orten, zeichnet und hört Musik. Eines Tages will sie als Fotojournalistin die ganze Welt bereisen - und gleichzeitig aber ein Fotostudio in ihrem Flüchtlingslager eröffnen.

 

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ALI

Ali sieht viel Arbeitslosigkeit in seinem Camp El Buss. Wie er aber richtig erkannt hat: „Ein Haarschnitt braucht jeder irgendwann." Die Ausbildung zum Frisör bietet ihm eine Perspektive, der er sich inzwischen komplett verschrieben hat. "Ich hatte keine Lust auf Schule früher, ich wollte nur noch aufhören" sagt Ali. Seine Freizeit verbrachte er mit Kartenspielen oder dem Computer. Seitdem er allerdings die Ausbildung begonnen hat, übt er jeden Tag das Haarschneiden. „Wir lernen alles durch ausprobieren. Wir fahren auch in syrische Flüchtlingscamps, um den Menschen dort einen kostenlosen Haarschnitt zu ermöglichen."

Selbst nach dem Unterricht absolviert ein Praktikum in einem nahen Frisörstudio. Noch darf er dort nicht schneiden, aber er beobachtet haargenau wie der Meister es macht.

 

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MAHMUD

„Ich liebe Computer, programmieren und Sachen zu reparieren schon seit ich ein Kind bin." Mahmud sitzt seit seiner Geburt in Rollstuhl. Während viele in seinem Camp kein Problem damit haben, ist er manchmal doch Anfeindungen ausgesetzt. Am meisten macht ihm jedoch die schlechte Infrastruktur und der löchrige Beton ihm Problem: "Hügel sind schwierig, aber auch die kaputten, unregelmäßigen Straßen."

 

Ohne die Ausbildung hätte Mahmud nie die Kenntnisse erworben um in dem Laden seines Vaters anzufangen. Hier verkauft und repariert er Handys, aber auch alles andere elektronische, was Kunden ihm bringen.

 

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